Vegane Temaki-Sushi

Sushi mit Gurke, Avocado und veganem Karotten-Lachs

"Ej, lass doch mal Sushi bestellen!" --> Die Aussage zählt in meiner Welt wohl zu den besten Anmachsprüchen, denn ich liiiebe dieses Essen abgöttisch.


Doch Sushi ist nicht gleich Sushi. Die japanische Spezialität besteht aus gesäuertem Reis und ... Na was denn eigentlich?! Je nach Sushi-Form unterscheiden sich nämlich die Zubereitungs-, Zutaten- und Servier-Art.


Im deutschsprachigen Raum kommen vorrangig Maki, California Rolls oder Nigiri auf den Teller. Doch wer kennt von euch Temaki-Sushi?


Der Vorteil an dieser Variante ist, dass man keine Bambus-Matte fürs Aufrollen benötigt und man die Nori-Blätter ganz einfach zu einer Schultüten-Form wickelt. Mit etwas Wasabi-Sauce, Gurke, Avocado, Karotte, Dill und Lauch habt ihr eine super einfache und kööööstliche Sushi-Form kreiert. Ich bin im Sushi-Himmel...

Welche Sushi Form mögt ihr am liebsten?

Zutaten: - 200 g Sushireis - 4 EL Reisessig - 2 EL Zucker - 1/2 TL Salz - 6 - 7 Nori-Blätter - 100 g Gurke - 1/2 Avocado - 1 Karotte / veganer Lachs - Etwas Lauchzwiebeln - 5 TL Wasabi-Paste - 4 TL Zitronensaft

- 3 TL Sesam

- Optional: Veganer Tapioka-Kaviar, Dill

  • Portion: Ca. 12 - 14 Temaki-Rollen

  • Aufwand: mittel Sushi ist Handarbeit. Die Temaki-Form gelingt allerdings einfacher als Maki & Co.

  • Nährwerte: mittel - stark Die Häppchen sind mit hochwertigen Zutaten gefüllt und machen - dank dem Sushi-Reis - schnell satt.

  • Michaelas Meinung: Ich bin ein absoluter Sushi-Fan und schon immer gewesen. Temaki hatte ich allerdings nie wirklich auf dem Schirm und das hat sich jetzt ein für alle Mal geändert.

Anleitung:

1) Den Reis gründlich waschen und mit 350 ml Wasser rund 2 Minuten kochen lassen. Die Hitze zurückstellen und auf kleiner Flamme rund 5 Minuten weiterköcheln lassen.


2) Reisessig erwärmen, Zucker und Salz darin auflösen. Das Essig-Gemisch unter den Reis mengen.


3) Die Herdplatte ausschalten und den Reis rund 10 - 15 Minuten auf der noch warmen Herdplatte ziehen lassen. Dabei ein Geschirrtuch zwischen Topf und Deckel legen. Abkühlen lassen.


4) Wasabi mit Zitronensaft verrühren und Sesam hinzufügen. Diese Sauce gilt als Geschmacks-Topping über den Sushi-Reis.


5) Das Gemüse in feine Stifte schneiden und den Lauch fein ringlig schneiden.

6) Nori-Blätter halbieren und mit der matten Seite nach oben längs legen. Befeuchtet die Hände und streicht etwas von dem Reis auf die untere Hälfte des Algenblattes. Etwas von der Wasabi-Sauce über den Reis tropfen und diagonal Gurke, Avocado, Karotte und Lauch schichten.


7) Das linke untere Dreieck - das nur mit Reis bedeckt ist - klappt ihr diagonal über die Füllung und dreht es zu einer Schultüten- Form auf.


8) Rund 12 - 14 Tüten auf gleiche Weise daraus formen und optional mit veganem Tapioka-Kaviar und Dill garnieren.


9) Genießt das selbstgemachte Sushi und verbreitete die leckeren Temaki in die Welt.

  • Michaelas Tipp: Ich fand zig verschiedene Sushi-Reis-Zubereitungsarten im Netz. Meiner Meinung nach, ist das Essig-Gemisch, das "Einmal-kurz-aufkochen-Lassen" und das geduldige nachziehen auf der ausgeschalteten Herdplatte das A&O, um Konsistenz und Geschmack vom Sushi-Reis zu perfektionieren.

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