Rezepte für eine bessere Welt

Zero-Food-Waste: Rezept-Ideen die gut für Körper & Gewissen sind


Lebensmittelknappheit, explodierende Rechnungen an der Supermark-Kasse und beim Biss in die Avocado auch noch schlechtes Gewissen haben müssen. Angstgetriebene Panik ist ein tolles Instrument um Menschen zu beeinflussen. Interessanterweise greift diese Konzept, wenn es ums Thema Nachhaltigkeit in der Küche geht, nicht sonderlich gut.

Mehr Achtsamkeit und Nachhaltigkeit in der Küche

Zu unserer Verteidigung, wir sind aber auch überzeugt, dass die importierten Bananen die wir einkaufen sicher nicht zur Rodung des Regenwaldes beisteuern, dafür sind sie auch viel zu gelb und zu perfekt gekrümmt.


Und dass wir die Hälfte des Einkaufs dann ohnehin wegwerfen, weil wir ja blöd gewesen wären nicht vom Kauf-2-Zahl-1 Angebot zu profitieren, ist halt so.


Nein! Es ist halt nicht so und in diesem Artikel will ich dir ein nachhaltiges Verhalten schmackhaft machen & das im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

Markus und ich haben eine Podcast-Episode "Am Küchentisch" aufgenommen. Du siehst, wie uns das Thema erfüllt & wie wir selbst im Alltag nachhaltig handeln.


 

Zero (Food) Waste: Wie alles begann?

Zero Waste

Die Zero-Waste-Idee war nichts weiter als ein Gegentrend des Massenkonsums. Der Begriff "Zero-Waste" (Null Abfall) tauchte als Konzept für vollständiges Recycling auf. Das bedeutet ganz einfach: keine Deponierung, keine Verbrennung und maximale Materialrückgewinnung.


Gerade in Deutschland trifft diese Bewegung in der Food- und Lebensmittelindustrie auf viele Interessenten. Durch ein gesteigertes Umweltbewusstsein hat sich diese Zero-Waste-Bewegung ihren Weg in die Mainstream-Kultur gebahnt.

Auch dir ist sicherlich schon mal aufgefallen, dass sich die Wieder-Verwendung von Ressourcen immer mehr durchsetzt und wir unser Einstellung zur Wegwerf-Gesellschaft überdenken.

In Großstädten findet diese Denkweise immer mehr Anhänger und "Unverpackt"-Läden sowie Plattformen wie „Too Good To Go“, setzten sich durch.

 

Zero Food Waste: Wie schmackt das?

Statt Lebensmittel wegzuschmeißen, kann man großartige Produkte aus diesen zaubern. Und das hat nichts mit Resteessen zu tun! Nachhaltigkeit im Alltag bedeutet nicht zwangsläufig, keine exportierten Früchte mehr zu konsumieren. I mean...it depends. Im Sommer braucht es gewiss keine exportieren Erdbeeren aus Übersee und man sollte sich die Frage stellen, ob es Äpfel aus dem Ausland in den heimischen Regalen braucht. Anyway...


Nachhaltigkeit im Alltag bedeutet Lebensmittel wiederzuverwerten. Auf leckere und ganz kreative Art und Weise. Hier findest du meine liebsten Zero-Food-Waste Rezepte.


Rezept aus Bananenschalen

Bist du bereit dich überraschen zu lassen? Ja? Dann probiere dieses leckeren, veganen Bananenbrot-Muffins mit Bananenschalen-Chips aus! Zugegeben: Ich war auch lange skeptisch bis ich es selbst ausprobiert habe und ich muss dir sagen, dass es hervorragend schmeckt.


Sensationell, was man aus Bananenschalen so alles machen kann. Lebensverschwendung ade!


Nicht nur die Frucht, sondern auch die Schale der Banane enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Achte darauf, dass du sie aus biologischem Anbau beziehst und dann leg direkt los.


Hier gehts zum Rezept.


Rezept aus altbackenem Brot

Neben Gemüse und Obst wandert vorrangig Brot in den Müll. Brot, dass noch essbar wäre und in zahlreiche Gerichte verwandelt werden kann.


Schon mal Brösel daraus gezaubert oder einen Salat mit altbackenem Brot-Chips getoppt? Es gibt ganz tolle Rezept-Varianten und dieses selbstgemachte Granola ist nur eines davon.


Einfach Brot grob klein teilen und in einem Standmixer mixen. Ein einzigartiger Geschmack aus altbackenem Brot - upgecycelt zu einem individuellen Granola-Crunch für dein Frühstück & für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.


Hier gehts zum Rezept.


Rezept mit Gemüseblätter

Bei unserem Gemüse im Garten - egal ob Rote Bete, Kohlrabi, Radieschen & Co verwerte ich wirklich ALLES - vor allem die Blätter.


Die Blätter sind reich an Mikronährstoffen und super gesund. Über den gesundheitlichen Faktor hinaus sind sie meist sehr würzig und lassen sich deshalb auf vielseitige Art in der Küche verwenden.


Im Salat oder auch mal als Rouladen-Ersatz wie bei meinen Kohlrabi-Rouladen mit Quinoa und Tomatensauce. Schmeckt hervorragend.


Hier gehts zum Rezept.



Rezept mit Gemüse-Strunk

Oftmals schmeißen wir Lebensmittel weg, von denen wir gar nicht gewusst haben, dass sie sich auch zum Verzehr eignen!!


Das gilt beispielsweise für alle Strunk-Arten da draußen. Shoutout ihr knackigen, oftmals recht harten Teile. ;)


So kannst du beispielsweise den Strunk von Brokkoli bedenkenlos essen und somit auf verschiedene Weisen zubereiten. Der Strunk muss meist noch nicht mal geschält werden, sondern kann direkt verzehrt werden. Das gilt natürlich auch für den Strunk von Fenchel beispielsweise. ;)


Das Rezept findest du hier.



Rezept mit Gemüseschalen

Was machst du mit Gemüseresten? Ich liebe es die Schale von (Süß-)Kartoffeln, Rote Bete oder Karotten für selbstgemachte Chips zu verwenden.


Beim Schälen also zukünftig eine Schale bereitstellen, in der du die Gemüsereste mit etwas Öl und reichlich Gewürze versiehst.


Im Backofen werden sie so knusprig, dass ich beim ersten Bissen vor Staunen sogar fast etwas erschrocken bin.


Wenn du Bio-Gemüse wählst und nicht allzu großzügig mit dem Öl hantierst, dann hast du im Nu frische, naturbelassene und super leckere Chips bei der Hand.


Hier gehts zum Rezept.

 

Ich hoffe, ich konnte dir etwas mehr Nachhaltigkeit in deiner Küche so schmackhaft wie möglich machen. Durch die Verwendung von Lebensmittel-Resten tut sich eine komplett neuartige Rezept-Kategorie auf, die so viel Freude auf den Gaumen zaubern kann. Dabei tust du auch noch was Gutes für die Umwelt und schonst den Geldbeutel.


Waren passende Rezepte für dich dabei? Lasse mir gerne dein Feedback dar. :) Deine Michaela

 

Michaelas Hinweis: Nicht alle Schalen und Lebensmittel-Reste sind essbar! Die Inhalte auf meinen Kanälen richten sich an körperlich und psychisch gesunde Menschen. Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Informationen keinen Ersatz für eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung darstellen.

0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen