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Eingelegter Tofu

Aktualisiert: 11. Mai

Tofu einlegen: so wird er wirklich aromatisch

Eingelegter Tofu-Feta in Knoblauch-Marinade
Eingelegter Tofu

Manches Rezept braucht keinen großen Namen.


Dieses hier wurde eine Weile „veganer Feta aus Tofu" genannt – was verständlich ist, denn die Würfelform, das Öl, die Kräuter: Es erinnert optisch tatsächlich daran. Aber der Vergleich tut dem Gericht keinen Gefallen. Denn was dabei herauskommt, ist kein Ersatz für irgendetwas. Es ist einfach eingelegter Tofu – und er ist wirklich gut.


Das Geheimnis steckt in der Vorbereitung: Der Tofu wird zuerst gepresst, damit möglichst viel Flüssigkeit entweicht, und dann ohne Öl in der Pfanne gebraten, bis er leicht aufreißt.


Diese raue, poröse Oberfläche ist kein Fehler – sie ist der Trick. Die Marinade zieht tief ins Innere, statt nur außen zu haften.


Das Ergebnis: Würfel, die durch und durch aromatisch sind, nicht bloß rundum. Die Marinade selbst ist reduziert auf das Wesentliche. Das Öl kommt aus einem Glas getrockneter Tomaten: Ein Detail, das den Unterschied macht. Es bringt eine sanfte, sonnengereifte Würze mit, ohne aufzudrängen.


Frischer Rosmarin und Thymian, Knoblauch in Scheiben, ein Schuss Essig, Soja-Sauce für Tiefe und Salz. Mehr braucht es nicht.

Zutaten:

- 150 g Fester Tofu - 100 ml Öl (aus getrockneten Tomaten) - Frischer Rosmarin und Thymian - 2 Knoblauchzehen - 1 EL Essig - 2 EL Soja-Sauce - Salz

  • Portion: 1 kleines Einmachglas

  • Aufwand: gering - mittel Etwa 20 Minuten aktive Zubereitung, dann mindestens 12 Stunden Ruhe im Kühlschrank – am besten einfach über Nacht.

  • Nährwerte: stark Tofu ist eine ausgezeichnete Proteinquelle mit allen essenziellen Aminosäuren – 150 g fester Tofu liefern rund 18 g Eiweiß.

  • Michaelas Meinung: Auf Sauerteigbrot, in einem Sommersalat, auf Pizza oder einfach direkt aus dem Glas: Es braucht keinen besonderen Anlass für dieses Gericht.

Anleitung:

1) Den Tofu mindestens 30 Minuten pressen, damit überschüssige Flüssigkeit entweicht. Anschließend in etwa 2×2 cm große Würfel schneiden und in einer heißen Pfanne ohne Öl braten, bis die Oberfläche leicht aufreißt und goldbraun ist. Dann vollständig abkühlen lassen.


2) Tomatenöl, Soja-Sauce und Essig verrühren. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, Rosmarin und Thymian grob zupfen und alles untermischen. Mit Salz abschmecken.


3) Die abgekühlten Tofuwürfel in ein sauberes Glas schichten und die Marinade darübergießen, bis alles bedeckt ist. Das Glas verschließen und im Kühlschrank mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

  • Michaelas Tipp: Je trockener der Tofu vor dem Braten, desto besser die Kruste – am gründlichsten geht das mit einer Tofu-Presse oder einfach mit einem schweren Topf als Gewicht für 30 Minuten.

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Michaelas

Die ausgewogenen Rezepte einer jungen Frau, die Ernährung als elementaren Baustein für körperliches und seelisches Wohlbefinden versteht.

Die Inhalte auf meinen Kanälen richten sich an körperlich und psychisch gesunde Menschen und ersetzen keinen medizinischen Rat.

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