Asiatische Gemüsesuppe

Asiatische Reisnudel-Suppe mit Gemüse, Seidentofu und Pak Choi

Das Beste an meinen Reisen durch die asiatischen Länder waren die lokalen Spezialitäten. Genauer gesagt: die asiatischen Gemüsesuppen.


Auch bei feucht-heißem Klima kamen mir die Geschmacksbomben immer gelegen. Anstatt einer klassischen Pho Bo oder einer Tom kha kai, entschied ich mich heute allerdings für eine eigene, ganz simple (europäische) Kreation.


Verfeinert wurde die Suppe mit Chili, Currypaste, Fischsoße und Kokosmilch. In fast jedem heimischen und gut sortiertem Supermarkt sind diese "exotischen" Lebensmitteln mittlerweile zu finden. So außergewöhnlich ist die leckere Suppe mit Pak Choi, Reisnudeln und Seidentofu - als Sättigungs- und Nährstoffquelle - somit gar nicht.


Das Gemüse wurde dabei aus regionalen Vorräten bezogen und darf gerne in die Asia-Suppe eingearbeitet werden.


Wie macht ihr eure asiatische Suppe?

Zutaten:

- 1 Porree - 2 rote Paprika - 1 kleine Zucchini - 1 große Zwiebel - 1 rote Chilischote - 2 Knoblauchzehen - 300 g Pak Choi - 300 g Seidentofu - 200 g Reisnudeln - 500 ml Gemüsebrühe - 400 ml Kokosmilch - 1 - 2 TL Gelbe Currypaste - Fischsauce, geröstetes Sesamöl, 1 Zitrone

- 2 EL Sojasauce - Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Ingwer, Kurkuma - Schwarze Sesamkörner

  • Portion: Ca. 5 Portionen

  • Aufwand: leicht - mittel Etwas Schnibbel-Aufwand beim Gemüse ist gefordert, ansonsten gelingt alles sehr einfach und schnell.

  • Nährwerte: stark Die asiatische Gemüsesuppe ist unheimlich sättigend und enthält einen bunten und vitaminreichen Gemüse-Mix. Zusätzlich ist darin ein eiweißreicher Seidentofu.

  • Michaelas Meinung: Asiatische Suppen sind nicht nur ein Hit in den lokalen Herkunftsländern und kommen daher auch gerne auf meinen Tisch.


Anleitung:

1) Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig anbraten. Den gepressten Knoblauch, zerkleinerte Chilischote und die Currypaste zugeben und kurz mitbraten.


2) Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Klein geschnittenen Porree sowie Paprika zugeben. Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze etwas reduzieren und Zucchini hinzu. Das Zugeben peu a peu dient dazu, dass das Gemüse schlussendlich noch über einen gleichmäßigen Biss verfügt.


3) Mit den Gewürzen abschmecken.


4) Nebenbei (in einem separaten Gefäß) die Reisnudeln zubereiten. In der Regel gelingen diese blitzschnell und müssen lediglich im warmen Wasser für ca. 7-10 Minuten ziehen.


5) Seidentofu in kleine Würfel schneiden und umsichtig unter die Suppe geben.

6) Die Reisnudeln abgießen, ebenfalls unterrühren und die Suppe final mit den Gewürzen, Saucen und Zitronensaft abschmecken. Gewaschenen und geschnittenen Pak Choi zugeben und für wenige Minuten darin ziehen lassen, damit das Gemüse noch etwas Biss hat.

7) Mit schwarzen Sesamkörnern sowie etwas geröstetem Sesamöl besprenkeln und die leicht feurige, asiatische Suppe - egal bei welchem Wetter - genießen.

  • Michaelas Tipp: Das Beste an den asiatischen Suppen ist die große Wandelbarkeit. Nach Lust und Laune könnt ihr die Suppe mit etwas Koriander, Hühnchen-Fleisch oder Gemüse abwandeln.

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