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Die Top-Verursacher von Verdauungsproblemen

Von Blähbauch bis Verstopfung: Wie der Darm gesund bleibt


Verdauungsprobleme können unseren Alltag durchkreuzen und uns in heiklen Situationen überraschen, ob durch Blähungen, Verstopfung oder Darmwinde.


Doch was sind die Hauptverursacher solcher Beschwerden und vor allem: Was kann man selbst dagegen tun? In diesem Beitrag beleuchten wir die häufigsten Gründe, die zu Verdauungsproblemen führen können. Für tiefergehendes Wissen rund um das Wohl deines Darms und eine Anleitung zur Linderung, hör dir unsere beiden Podcast-Episoden an! Folge 1: Darmgesundheit - die Basics: (auch auf Spotify und Apple Music zu hören)


Folge 2: Vier Schritte zur Darmgesundheit: (auch auf Spotify und Apple Music zu hören)


 

Der Darm: Ein entscheidender Faktor für unser Wohlbefinden


Der Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan. Er spielt eine zentrale Rolle in unserer gesamten Körpergesundheit. Eine ausgewogene Darmflora beeinflusst nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem, die Stimmung und sogar das Risiko für bestimmte Krankheiten.


Du bist nicht, was du isst, sondern du bist, was du verdaust“.

Dieser knackige Satz aus dem Ayurveda bringt ein Geheimnis auf den Punkt, das in jedem Happen steckt, den du schluckst.


Stell dir vor, du schlürfst den frischesten, nährstoffgeladenen Smoothie oder genießt einen vitalstoffreichen Quinoa-Salat. Aber was, wenn dein Körper nicht in der Lage ist, all das Gute daraus zu extrahieren?


Was, wenn diese Superfoods in deinem Bauch ihre Superkräfte verlieren, nur weil deine Verdauung nicht im besten Zustand ist?


Es geht nicht nur darum, was du isst – das wahre Geheimnis liegt darin, wie dein Körper all die Nährstoffe und Essenzen aufnimmt. Das bedeutet, sogar der gesündeste Brokkoli könnte an Wirkung verlieren, wenn dein Magen und Darm nicht optimal arbeiten.


Und jetzt kommt der Clou: Wusstest du, dass deine Stimmung beim Essen eine Rolle spielt? Der Schlüssel zu einer besseren Verdauung könnte in einem Lächeln oder einem lockeren Plausch liegen. Wenn du mit Freude und in bester Gesellschaft isst, kann dein Körper die Nahrung besser verarbeiten. Plötzlich wird Essen nicht nur eine Sache für den Bauch, sondern auch für die Seele.


Also, beim nächsten Mal, wenn du zu Tisch gehst, denk dran: Es geht nicht nur um den Teller vor dir, sondern um das große Ganze. Denn wie das Ayurveda so schön sagt: Du bist nicht, was du isst, sondern was du wirklich aufnimmst.

 

Das könnte deine Verdauungsprobleme entlarven


Jeder Mensch ist einzigartig, und was bei einer Person Verdauungsprobleme verursacht, muss bei einer anderen nicht zwangsläufig der Fall sein. Es ist wichtig, den eigenen Körper zu kennen und zu beobachten, um herauszufinden, was für dich persönlich am besten funktioniert.


Hier eine Checkliste von möglichen Ursachen:

  • Rauchen: Schadet der Darmwand und erhöht das Risiko für Darmkrebs.

  • Alkohol: Zu viel kann die Darmflora durcheinander bringen.

  • Medikamente: Manche, wie Antibiotika, stören den Darm oder führen zu Verstopfung.

  • Stress: Wirbelt die Darmbakterien durcheinander.

  • Ernährung: Mangel an Ballaststoffen, zu viel Zucker oder große Mengen von manchen "gesunden" Lebensmitteln können schaden.

  • Sprudelnde Getränke: Blähungsgefahr!

  • Hastiges Essen: Gründlich kauen, sonst droht Blähbauch.

  • Süßstoffe: Bei einigen: Durchfall oder Blähungen.

  • Bewegungsmangel: Begünstigt Verstopfung.

  • Unverträglichkeiten: Laktose, Gluten & Co.

  • Reizdarm: Führt zu Bauchschmerzen und weiteren Symptomen.

  • Blähende Lebensmittel: Achtung bei Bohnen & Brokkoli.

Kohlgerichte können zu Blähungen führen

  • Hormone: Schwingungen hier können die Verdauung beeinflussen.

  • Würzige Speisen: Nicht für jeden Magen geeignet.

  • Große Portionen: Überforderung für den Magen.

  • Trinken beim Essen: Kann die Magensäure verdünnen.

  • Nahrungsergänzungen: Zu viel kann schaden, z.B. Magnesium.

  • Proteinpulver: Qualität prüfen; manche Inhaltsstoffe stören den Darm.


Bei anhaltenden Verdauungsproblemen oder Veränderungen des Stuhlgangs sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Tests und Untersuchungen durchführen, um die Ursache der Probleme zu bestimmen.

 

Schritt-für-Schritt-Fahrplan für einen gesunden Darm


Nachdem wir die potenziellen Ursachen für Verdauungsprobleme betrachtet haben, ist es Zeit, proaktiv zu werden. Die gute Nachricht? Es gibt einen Schritt-für-Schritt-Fahrplan, den du verfolgen kannst, um deinen Darm gesund zu halten und Verdauungsproblemen vorzubeugen oder sie zu bekämpfen.


  1. Arzt kontaktieren: Bei anhaltenden Verdauungsproblemen oder Veränderungen des Stuhlgangs ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann spezifische Tests und Untersuchungen durchführen, um die Ursache der Probleme zu bestimmen und ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

  2. Ernährungstagebuch führen: Ein Ernährungstagebuch hilft dabei, Nahrungsmittel zu identifizieren, die Verdauungsprobleme verursachen können. Notiere, was du isst und wie du dich danach fühlst, um Muster zu erkennen. Hinweise: Führe das Tagebuch mindestens 3-4 Wochen, um verlässliche Daten zu sammeln. Ein*e Expert*In kann dabei helfen.

  3. Nimm es als Chance wahr & achte auf die Ernährung: Wenn dein Bauch mal rumort, sendet er dir eine Nachricht. Es ist ein liebes Zeichen deines Körpers, dir zu zeigen, dass etwas nicht ganz im Lot ist. Anstatt das Gefühl beiseite zu schieben, lade ich dich ein, dieses Signal als eine herzliche Einladung zu sehen, deinem Körper zuzuhören und herauszufinden, was er braucht. Schenke deinem Körper ein wenig Unterstützung: Integriere gut verträgliche Ballaststoffe wie Flohsamen in deine Ernährung. Sie fördern die Darmbewegung und helfen, Unreinheiten auszuspülen. Und ein kleiner Tipp: Einweichen von Hülsenfrüchten und Getreide kann Wunder wirken. Dabei werden Phytinsäuren reduziert, sodass die Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Dies sind nur ein paar liebevolle Schritte in Richtung Wohlbefinden. Sie bieten nicht nur eine Erleichterung, sondern auch eine Gelegenheit, eine tiefere, liebevolle Verbindung zu deinem Körper herzustellen. Lass uns gemeinsam auf diese wohltuende Reise gehen und die Gelegenheit nutzen!

  4. FODMAP-Diät: Sollte keine Besserung auftreten, empfehlen Fachärzte vor allem bei Reizdarm-Patienten eine FODMAP Diät. FODMAP steht für fermentierbare Oligo-, Di-, Mono-Saccharide und Polyole. Einige Menschen sind empfindlich gegenüber diesen Kohlenhydraten und können von einer FODMAP-armen Diät profitieren. Bevor du jedoch eine solche Diät beginnst, solltest du dies mit einem Ernährungsspezialisten oder Arzt besprechen.

FODMAP-arme Diät
 

Fazit


Die Gesundheit unseres Darms spielt eine entscheidende Rolle für unser allgemeines Wohlbefinden. Viele Faktoren, von unserer Ernährung bis zu unserem Lebensstil, können Verdauungsprobleme verursachen.


Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass jeder Körper einzigartig ist und was bei einer Person Verdauungsprobleme verursacht, muss bei einer anderen nicht zwangsläufig der Fall sein. Die Kenntnis der möglichen Verursacher ist der erste Schritt zur Vermeidung von Problemen. Letztlich ist das Hören auf unseren Körper und das Verständnis seiner Bedürfnisse der Schlüssel zu einer optimalen Darmgesundheit.

 

Michaelas Hinweis: Die Inhalte auf meinen Kanälen richten sich an körperlich und psychisch gesunde Menschen. Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Informationen keinen Ersatz für eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung darstellen.

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